Offenes Wohnzimmer e. V.

Das Offene Wohnzimmer, Verein zur Förderung alternativer Kultur e. V., wurde 1981 als gemeinnütziger Verein gegründet - zumeist von Personen, die nach Kassel zugezogen waren, und welchen eine Möglichkeit dieser Art fehlte. Es wurde am 17.06.1982 mit einer spontanen Leseaufführung von Peter Weiss` "Marat/Sade" eröffnet.

Offenes Wohnzimmer e. V.

Das Offene Wohnzimmer hat ein Stockwerk angemietet, welches es sich vor allem mit anderen gemeinnützigen Vereinen (KOMM e. V. -Suizidentenhilfe-; Perspektive e. V. -Jugendhilfe-; Sozialpolitische Gesellschaft e. V.; Money-Master e. V. -Schuldenprävention und Schuldenregulierung-) teilt, mit welchen auch rege Kooperation stattfindet (Es handelte sich auch schon um Kunstateliers und um eine Methadon-Substitutionspraxis). Zwei ineinandergehende (abtrennbare) Räume im 2. Stock der Goethestraße 34 bilden dabei das Offene Wohnzimmer - zusammen mit jenen, die als Vortragende, Mitwirkende und Teilnehmende die Aktivitäten des Offenen Wohnzimmers konstituieren.

Offenes Wohnzimmer e. V.

Der Verein finanziert sich ausschließlich aus Spenden; seit mehreren Jahren wird er auch so gut wie ausnahmslos durch unbezahlte Arbeit getragen (In den Achtziger- und frühen Neunzigerjahren hatte es auch insgesamt 5 ABM-Stellen gegeben; solche können wir uns seither nicht mehr leisten). Wer an den Aktivitäten des Offenen Wohnzimmers teilnehmen und von diesen informiert werden möchte, hat die Möglichkeit, den Verein mit einem Mindestbeitrag von DM 10,-/Monat zu fördern - oder doch wenigstens die (zumeist monatlichen) Rundbriefe für eine jährliche Portospende von DM 20,- zu beziehen. Seit 1982 suchen wir ständig weitere fördernde Personen - eine Dringlichkeit, an der sich nichts geändert hat, und auch auf absehbare Zeit sich nichts ändern wird. Spenden werden also stets erbeten.

Der Verein finanziert sich ausschließlich aus Spenden; seit mehreren Jahren wird er auch so gut wie ausnahmslos durch unbezahlte Arbeit getragen (In den Achtziger- und frühen Neunzigerjahren hatte es auch insgesamt 5 ABM-Stellen gegeben; solche können wir uns seither nicht mehr leisten).

Wer an den Aktivitäten des Offenen Wohnzimmers teilnehmen und von diesen informiert werden möchte, hat die Möglichkeit, den Verein mit einem Mindestbeitrag von DM 10,-/Monat zu fördern - oder doch wenigstens die (zumeist monatlichen) Rundbriefe für eine jährliche Portospende von DM 20,- zu beziehen. Seit 1982 suchen wir ständig weitere fördernde Personen - eine Dringlichkeit, an der sich nichts geändert hat, und auch auf absehbare Zeit sich nichts ändern wird. Spenden werden also stets erbeten.

Im Zentrum des Offenen Wohnzimmers steht die Kunst des Provisorischen, die kreative Eigentätigkeit, jenseits von Zeitgeistern und Perfektionsansprüchen und Konsumneigungen, der kontroverse Diskurs politischer, sozialer, ästhetischer, wissenschaftlicher, philosophischer Sachverhalte. So kann auch nicht von fremdgestanzten Veranstaltungs-"Schienen" die Rede sein: veranstaltet wird, wofür jemand die Verantwortung übernimmt (und dies bei der monatlichen Vollversammlung einbringt oder einbringen läßt).

So haben seit 1982 stattgefunden: Spontane oder geprobte Leseaufführungen (über 200), Kammermusik, Folk-Musik, Ausstellungen, Kunstmontag(e), Politische Foren, Lesungen Schreibender (seit 1997 die jährliche Poet-Night), Ästhetische Teetische, Kasseler Foren gegen Armut und Ausgrenzung, Tango-Gruppen, Schuldnerberatung/Schuldenregulierung, Studiengruppen (Fragen der Subjektivität, Alternative Einrichtungen, Psychosoziale Problemstellungen, Soziale Kulturarbeit), Cineastische Soirees, Blockseminare, Vorträge, Gastspiele (von Wiesbaden bis Wien), Podiumsdiskussionen, Gastronomische Abende, Performances, Feste, Literaturkreise, Soziologenstammtische, Kindernachmittage, Playback-Theater, Ost-West-Projektabende, Öffentlichkeitstage, Schreibwerkstätten, Friedensgruppen.

Offenes Wohnzimmer e. V.

Insbesondere die Jahrestage des Bestehens (1992, 1997, hoffentlich auch 2002) sind durch mehrere Veranstaltungen groß begangen worden (etwa durch Marathon-Leseaufführungen verkürzter Fassungen von Joyce´ "Ulysses" und Musils "Der Mann ohne Eigenschaften".

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